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Ich muss ungefähr zwei Jahre alt gewesen sein, als ich anfing, dieses Verhalten an den Tag zu legen, das sogar auf einem Super 8-Film meines Vaters verewigt ist: Wann immer eine Sektflasche knallend geöffnet wurde, begann ich zu tanzen! Ob das nun der Grund für meine frühe musikalische Ausbildung war, kann ich nicht sagen. Wohl aber, dass das Tanzen vor der Musik kam, und mehr noch, dass mich fröhliche Gesellschaft schon immer sehr beglückt hat.

Die Musik kam, als meine ältere Schwester auszog, ich war zwölf. Ihre Hinterlassenschaft: 10 LPs, die sie nicht mehr mochte. Einziges Highlight aus meiner Sicht damals wie heute: Devo's Erstling "Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!" Das war der Beginn meiner Plattensammlung. Es folgten aus dem Bücherclub meiner Mutter: Spider Murphy Gang und Hubert Kah. Und dann, inspirert durch den Schüleraustausch in den Banlieues von Paris: Michael Jackson, Prince, Cindy Lauper, Madonna, Depeche Mode…


Zweifelsohne war die Entdeckung neuer Musik und das Aufwachsen in einer musikliebenden Familie ebenso entscheidend für meine Entwicklung hin zum Party-DJ, wie dieser früh erkennbare Charakterzug, die Menschen zusammenbringen zu wollen. Die Lust an der Musik und die Freude, andere glücklich zu machen. Das ist die Basis, “and the rest will follow!” Rhythmus, Takt, Verständnis, Einfühlung folgen aus leidenschaftlicher Konsequenz. Und: Meine Welt ist bunt.

Meine erste große Party, die “Black Celebration Night” veranstaltete mit 18 Jahren in den Gemeinderäumen unserer Kirche, ein Jahr später fand die Party an einem heißen Frühlingswochenende in einem Schrebergarten nahe des Feldmochinger Sees statt. Das war das glatte Gegenteil zur Veranstaltung im Jahr zuvor, nämlich leicht, luftig, hell und draußen! Spätestens danach wusste ich, dass das Auflegen zu mir gehörte, nicht nur die Musik, sondern gerade das Mischen. Und ähnlich dem Kochen oder auch dem Cocktails shaken, ist das Auflegen in meinen Augen eine Kunst und ein Genuss, die beide Offenheit erfordern. Für Neues, für Verschiedenes, für Menschen und Situationen. Und wenn alles mitschwingt, heißt das auch, wie Funkateer George Clinton schon wusste: "one nation under a groove" ;)

Das schönste Dankeschön bekam ich einst im Morizz in München. Am Ende der sehr gelungenen Magic Bar Night traute ich mich als letzten Song "Thank You For The Music" zu spielen - und alle Gäste zückten ihre Feuerzeuge oder Kerzen, sangen mit und applaudierten. Nicht nur, aber auch wegen solcher Momente bin ich DJ.

###Bar Morizz (München), Backstage (München), Mysliwska (Berlin), filter filmmagazin (berlin), Astro Bar (Berlin), MS Sans Souci (Berlin), Alsenkrug (Hamburg), Ex-Sparr (Hamburg), bp1 (Hamburg), Blaues Barhaus (Hamburg), 439 (Hamburg), Gloriabar (Hamburg), Uni Bremen, UMPR, mk mehrwert GmbH, Verlag Dashöfer GmbH, FC St. Pauli Jugend ... und viele, viele Hochzeiten und Geburtstage.

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  • 01.Let Me Blow Ya Mind (Eve feat. Gwen Stefani)
  • 02.Work (Freemason's Remix) (Kelly Rowland)
  • 03.La Grange (ZZ Top)
  • 04.Shake Break Bounce (Chemical Brothers)
  • 05.Sexy M.F. (Prince)
  • 06.The Breaks (Kurtis Blow)
  • 07.Heartbeat (Nneka)
  • 08.Lost In Music (Sister Sledge)
  • 09.Love Cats (Cure)
  • 10.Augenbling (Seeed)