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Da, wo ich herkomme, gab's keine tollen Treffpunkte für die Jugend, deshalb machten wir unsere eigenen Parties im Hobbykeller der Eltern. Und im Hobbykeller der Eltern meines Freundes stand eine Musikanlage von Universum mit Doppel-Tapedeck, die fand ich gut. Und Silvester '94 schmiss der 'ne Party. Am Anfang waren wir acht Jungs und sieben Mädchen, am Ende knutschten sieben Jungs mit sieben Mädchen, und einer stand an der Universum-Anlage. Das war ich.

 

Ich bin Baster, das kommt von Sebastian, aber in der Schule wurde ich zu Basti, weil es noch einen Sebastian gab. Als ich dann älter war, warf ich das „i“ weg und ersetzte es durch ein „er“. Mein Sohn heisst auch so, nur Buster mit „u“ statt „a“, aber ich nenne ihn Jim. Ich komme vom Land (Homberg/Efze) und lebe in Hamburg auf St. Pauli. Dort hab' ich eine Bar (Komet, Erichstrasse 11, 20359 St. Pauli), in der ich auch ab und zu auflege. Vom Alleinunterhalter im Hobbykeller zum DJ auf'm Kiez - wie geht das?

Also, zum 8. Geburtstag hat mir mein Kumpel Holger Kettner meine erste Single geschenkt: „Limbolala“ von Lloyd Price. Ich weiss, dass der die vom Grabbeltisch für 'ne Mark gekauft hat, hab' mich trotzdem drüber gefreut. Später hat sich mein Vater fast alle Beatles-Alben gekauft, als diese auf CD erschienen. Die hab' ich ihm dann geklaut. (Tut mir leid Dad, dass Du's auf diesem Weg erfährst, aber es war gut für mich). Ich kann deshalb sogar behaupten, dass mein Vater mich  musikalisch beeinflusst hat. Nicht nur wegen der Beatles-CDs, die jetzt mir gehören, sondern weil er selber mal DJ war in den Sechzigern. Beatmusik hat er aufgelegt und ordentlich Geld damit verdient. Aber auch das Radio hat mich geprägt. Montags gab es auf HR3 die Sendung „Der Ball ist rund“ mit Klaus Walther. Der ist jetzt im Internet auf byte.fm mit „Was ist Musik?“ zu hören und sehr zu empfehlen. Selbst höre ich am liebsten Musik auf Vinyl aus den 50er und 60er Jahren, hauptsächlich im R&B- und Soul-Bereich. Mein Steckenpferd ist italienische Musik aus dieser Zeit, und alle paar Monate veranstalte ich auch eine „Italienische Nacht“ auf St. Pauli.

Beim Auflegen ist das Wichtigste für mich, die Leute zum Tanzen zu animieren. Sie sollen eine schöne Zeit mit schöner Musik verbringen, ihre Sorgen vergessen und sich dem Feiern hingeben. Dabei sollte die Musik bunt gemischt sein, also nicht zu sehr in eine Richtung tendieren. So bewege ich mich zwischen Rock & Roll, Latin, Trash, Old School Hip-Hop, Mash Ups, Punk, Indie, Funk, Alternative, Reggae, Elektro, Disco, Beat,  Mod, Acid Jazz, Swing Hits, Classics, Raritäten und guten Coverversionen. Aber: nur Unbekanntes oder nur Hits zu spielen ist Gift für jede Party. Trotzdem bin ich offen für alles, was Lust aufs Tanzen macht, und Wünsche nehme ich natürlich auch gerne entgegen. Auf Parties ist die Musik erfahrungsgemäß etwas  mainstreamlastiger als in Bars oder Clubs, und das ist auch gut so.  Also, wenn Du glaubst, ich bin der richtige DJ für Dich, dann würd' ich mich freuen, wenn wir uns auf Deiner Feier wiedersehen!

###Komet, Rosi's Bar, Queen Calavera, Kogge, Hasenschaukel,  Sorgenbrecher, Molotov,  Mandarin Casino, Hafenklang, Frau Hedi Barkasse, Nachtlager, Barbarabar, Roschinskys, Gun Club, Otto, Thalia Theater, Nachtasyl u.a.

Meine eigene Klub-Tanzveranstaltung heißt "Cole Slaw Club" und findet unregelmäßig alle 3-4 Monate ebenfalls im Komet statt. Weitere eigene Partyreihen sind u.a. "Pop goes the Hammer" & "Baster's Beatbox". Für 50er & 60er Jahre Rhyhtm & Blues-Popcorn-Soul-Musik! Hierzu gibt's auch Musikmixe von mir auf mixcloud zuhören: http://www.mixcloud.com/bastersbeatbox/

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  • 01.Move On Up (Curtis Mayfield)
  • 02.Sexual Healing (Hot 8 Brass Band)
  • 03.Tu Vuo Fa L'Americano (Renato Carasone)
  • 04.Tainted Love (Gloria Jones)
  • 05.I Want You Back (Jackson 5)
  • 06.Happy (Pharrell Williams)
  • 07.Jean And Dinah (Robert Mitchum)
  • 08.Wonderwall (Paul Anka)
  • 09.That Man (Caro Emerald)
  • 10.The Snake (Al Wilson)