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„Ach ja, bring doch noch 'ne gute Kassette mit!“ So endete eigentlich jede Einladung zu einer Party in meinen Jugendjahren. Die Kassette wurde immer eingelegt, wenn es „losgehen“ sollte. Warum nun gerade meine Kassette dazu diente, die Party zu starten, erschloss sich mir erst später. Ich hab immer gerne Radio gehört und war somit immer auf dem Laufenden, was die Popmusik-Hitlisten anbelangte. Auf meinen Kassetten waren aber selten die Top 10. Gefiel mir ein Song, hab Ich immer gleich das Album gekauft, denn ich wußte, auf der LP ist immer noch eine bessere Nummer als die ausgekoppelte Single. Dieses Vorgehen erzeugte in meinem Umfeld den Eindruck, dass man es mit einem reflektierten Musikliebhaber zu tun hätte, der in der Lage sei, einen anspruchsvollen Musikmix zusammen zu stellen.

Diesen Eindruck hatte viele Jahre später offensichtlich auch mein Freund Sven S., der damals schon seit Jahren als DJ unterwegs war und in vielen Clubs House Musik auflegte. Er hatte eine Anfrage für eine „After Work/Einkaufslounge/Chill“-Veranstaltung. Das war nun gar nicht sein Sport. Er drückte mir zwei Umzugskisten Downtempo Vinyls in die Hand und meinte, das sei jetzt mein erstes kommerzielles Booking. Diese Veranstaltung lief mehrere Monate, und ich erhielt viel Zuspruch für meine Musikauswahl. Jetzt war ich auf den Geschmack gekommen. Ich schleppte meine drei Alu Zarges Boxen nun in die damals neu eröffnete dual bar in die Schanze und erspielte mir dort einen Platz im Resident Team. Nachdem ich eine Nacht im roten Barhaus in Altona mit den Platten von Mario Coolmann aufgelegt hatte – der sich am Tresen fest quatschte und nicht wieder am DJ Pult auftauchte – wurden die Jungs von Park Projekte auf mich aufmerksam und buchten mich für ihr Lago Bay. Parallel dazu wurde aus meinem Umfeld der Wunsch immer eindringlicher, auf mich als Hochzeit und Party DJ zurückgreifen zu können. Ich hatte mich dem immer widersetzt, da Veranstaltungen dieser Art leicht zu „Stimmungsmusik geladenen“, „Top 10 inspirierten“ und „Schlager und Gassenhauer verseuchten“ Veranstaltungen generieren. Mein Freund Jan S.T. konnte mich dahingehend beruhigen. Er hatte sich einen Style angeeignet, den man heute als „Crossover“ bezeichnen würde. Keine große Neuheit, aber sehr erfolgreich für Parties, die nicht aufgrund der Musik besucht werden. Man spielt von allem etwas, aber vermeidet Titel, die einem persönliche Schmerzen verursachen. So behält das Set die persönliche Note, besteht aber aus bekannte Musik. Ich selektiere zwar die Musik, dränge aber niemandem meinen Geschmack auf.

Die separierende Wirkung von Musik sollte man nicht unterschätzen. Die falsche Musik zur falschen Zeit, zum falschen Anlass erstickt jede Veranstaltung im Keim. Als Event DJ muss ich die Gäste abholen, durch die Nacht begleiten, mal provozieren oder fordern, aber letzten Endes mit einem guten Gefühl nach Hause gehen lassen.

###Ich bin seit mehreren Jahren Resident am "Lago Bay", in der "Bank" und in der "dual Bar". Unregelmäßig bin ich im Tarantella und AuQuai/La Nui. Desweiteren habe ich lange Zeit Im "Pane e Tulipani" und in der "Player's Lounge" (Casino Esplanade) gespielt. Hinzu kommen diverse private Veranstaltungen (Hochzeiten/Geburtstage) und Firmenevents: Tom Taylor, BAT/ Lucky Strike, Eikon Nord, EMI Musik Publishing, Edelmann, Hamburger Sportgala 2010, Unilever Haus Einweihung, Conrad Gley Thieme, Tecis, Taurus, Cheap Tricks, Estee Lauder, Clic Inneneinrichtung, FreeXmedia, Spiegel TV, Spiegel Verlag, Agentur Gottschalk&Behrens. Über die Agenturen: „Park Projekte" „Comfour", „Dual Event", „Imagency", „Gerresheim"„Beil2“, „Kahn Events“, „OKD“

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  • 01.Remmidemmi (Deichkind)
  • 02.Heavy Cross (Gossip)
  • 03.Beat It (Michael Jackson)
  • 04.Nordisch By Nature (Fettes Brot)
  • 05.Smells Like Teen Spirit (Nirvana)
  • 06.Think (Aretha Franklin)
  • 07.Lola's Theme (Shapeshifters)
  • 08.Ain't No Mountain High Enough (Marvin Gaye & Tammi Terrell)
  • 09.Tanz der Molekuele (Beelow Remix) (MIA)
  • 10.Pata Pata (Miriam Makeba)