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Als Deee-lite in den 90er Jahren ihre Dancefloorbombe "Groove is in the Heart" herausgebracht haben, war ich 14 Jahre alt. Ich bin damals Skateboard gefahren und habe Musik von Nirvana, Fugazi und den Pixies gehört. Pogo auf Privatpartys war angesagt. Was sollten wir auch machen? Für die coolen Läden zu jung - für die Grossraumdissen zu cool. Im Nachhinein betrachtet ein ganz schwieriges Alter. "Girls" von den Beastie Boys kannte ich auswendig. Es half nichts - wir kamen um die Grossraumdiscos auf Dauer nicht herum. Die Musik dort war nicht schön, wären da nicht drei Songs gewesen, auf die man den ganzen Abend gewartet hat: "Groove is in the Heart", "Me, myself and I" von DeLaSoul und "Cantaloop" von US3. Drei Dancesongs zu denen ich tanzen konnte - der Pogo war gut und notwendig, aber das hier fühlte sich noch besser an! "These sounds fall into my miiiiind" - meine goldene Zeit. "Golden Years" von David Bowie ist übrigens auch ein gutes Lied - leider vor meiner Zeit.

Etwa zur gleichen Zeit beschloss ich, mit ein paar Kumpels HipHop zu machen. Da die darauf folgende Geschichte so klassisch und abgelutscht ist, werde ich mich kurz fassen. Auf der Suche nach geeigneten Beats haben wir alle die Plattensammlungen unserer Eltern durchforstet. Meine Eltern haben bei ihrer Hochzeit mit "Hey Joe" von Jimi Hendrix das allgemeine Schwofen eingeleitet. Was will man mehr? Ich wurde fündig und entdeckte Blood, Sweat and Tears, James Brown und ähnliche Meilensteine der Musikgeschichte - geniale Songs und gleichzeitig die Wurzeln meiner HipHop-Helden. Das mit dem HipHop verlief sich dann allerdings bald im Sande. Nebenbei hatten wir alle heimlich das Auflegen begonnen. Ein Mischmasch aus Soul, Funk, HipHop, BigBeat und AcidJazz war damals eine explosive Mischung - es folgten erste Auftritte auf Privatpartys - dann Bars und Clubs...

Das Album "Check your Head" von den Beastie Boys wäre an dieser Stelle noch als wichtige Inspirationsquelle zu nennen. Die Message war klar: Man darf gerne unterschiedlichste Musikrichtungen zusammenwürfeln - ein Abend ist lang und die Leute wollen, dass was passiert. Seitdem ist mein musikalischer Kosmos ständig in Bewegung - doch ob Disco, HipHop, Soul, Funk, Swing, Jazz, Rock, Pop, Rock'n Roll, Boogaloo, Mambo, Cumbia, Balkan, BigBeat, House oder Global Bass... der Groove ist im Herzen.

###Sommersalon (Resident), Hörsaal, OnAir, Hafenklang, St. Pauli Theater Bar, Washington Bar, BarbaraBar, Bernstein Bar, Orange Club, Edelfettwerk, Banque Nationale, China Lounge, eee, Rialto, Egal Bar, 040 Bar, Cosy Bar, Cobra Bar, GUM Club, Betty Ford Klinik, Astra Stube, Fundbureau, GLAM, Kukuun, Goldfischglas, Minidisco, Lucky Strike Design Award (HAW Hamburg), CLOSED, SNOWCLASH Köln, FF Club, Sushi for Friends, KingSize Electrics (3und20), Chillhaus Quickborn, Geburtstage, Hochzeiten und Firmenfeiern

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  • 01.Tainted Love (Gloria Jones)
  • 02.Ain't Got No/I Got Life (Nina Simone)
  • 03.Sunny (Johnny Rivers)
  • 04.Move On Up (Curtis Mayfield)
  • 05.Fever (Patti Drew)
  • 06.Smiley Faces (Gnarls Barkley)
  • 07.The Creator (Pete Rock & CL Smooth)
  • 08.I Hear Music In The Streets (Unlimited Touch)
  • 09.Kiss (Los Fulanos)
  • 10.Nothing From Nothing (Billy Preston)