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Meine Eltern haben in Teheran auf dem Musikkonservatorium klassische Musik studiert, und sie ließen sich inspirieren von allem, was „künstlerisch“ war. Als im Jahre 1979 der Schah von Persien von Chomeini gestürzt wurde und aus dem Iran flüchtete, fühlten sich meine Eltern in ihrer Freiheit (nicht nur künstlerisch) bedroht und flohen ebenso, in den Westen, nach Hamburg. Zurückgelassen haben sie ihre Heimat, mitgenommen haben sie mich, die Hoffnung auf ein freies Leben, und ihre Musikalität, die sie fortan auf mich übertragen wollten, und zwar mit Klavierstunden.

Da ich aber ein sehr lebendiges Kind war, hielt es mich nie lange auf dem Hocker vor dem Klavier. Vielmehr zog es mich zu Musik, die Beat hatte, die groovy und funky war. Vor allem der Hip Hop, der Anfang/Mitte der Neunziger Jahre nach Deutschland schwappte, hatte es mir angetan, denn dazu konnte ich mich bewegen. Diese Art von Musik war das perfekte Medium, meinem Empfinden auch körperlich Ausdruck zu verleihen. So kam ich zum Tanz, konkret zum Breakdance und Modern Dance, und zum Einstudieren von Choreographien. Das erfüllte mich mehr als das Üben der Tonleiter am Klavier.

Das erste musikalisch einschneidende Erlebnis hatte ich allerdings bei Michael Jackson. Als ich ihn 1992 im Volksparkstadion auf der Bühne sah, spürte ich, dass durch ihn die Symbiose von Musik und Tanz zu einer perfekten Einheit verschmolz, und dass ich an einem außergewöhnlichen Ereignis teilnahm. Die Luft war voller Elektrizität! Von dem Moment an wusste ich, dass Musik für mich einen wichtigen Bestandteil in meinem Leben einnehmen würde. Und da Michael Jackson ja auch schon als kleiner Junge mit den Jackson 5 unterwegs war, fing ich an, mich auch mit der Soulmusik aus den 60ern und später auch mit Funk und Disco aus den 70ern zu beschäftigen. Und von da an bestimmte Musik mein Leben.

Irgendwie war es naheliegend, dass ich dann auch mal mit einem DJ zusammen war. Er hatte bestimmt 3000 Platten zuhause, und ich habe ihn oft zu seinen Gigs begleitet. Er verstand es, Genre übergreifend die Perlen rauszusuchen und sie passend zur jeweiligen Stimmung aufzulegen. Das hat mir klar gemacht, dass Musik eigentlich keine richtigen Grenzen kennt. Klar kann man den ganzen Abend Hip Hop auflegen. Aber richtig interessant wird es erst, wenn man Stile bricht und die einzelnen Songs dadurch einen völlig neuen Kontext bekommen. Mein Freund, der DJ, meinte immer, dass der Setaufbau vor allem stimmig sein muss, und man muss die Leute bei der Stange halten, indem man sein Set unter ständiger Spannung hält. Das wiederum fand ich sehr spannend, und das wollte ich auch können.

Zu der Zeit habe ich parallel zu meinem Design-Studium in kleineren Clubs auf dem Kiez hinter der Bar gearbeitet und so wiederum all die DJs bei ihrer Arbeit beobachten können. Da merkt man schnell, ob es ein DJ drauf hat oder nicht. Das war eine gute Schule für mich. Als ich dann anfing, selber aufzulegen, war der Einstieg dann auch relativ leicht für mich. Das mache ich jetzt nun schon seit ein paar Jahren, und ich liebe es. Ich würde mich freuen, Dir/Euch bei einem persönlichen Vorgespräch mehr darüber zu erzählen.###

Früher habe ich viel in diversen Bars aufgelegt, heute lege ich am liebsten auf Privatfeiern auf.

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  • 01.Empire State Of Mind (Jay-Z Feat. Alicia Keys)
  • 02.Another One Bites The Dust (Queen)
  • 03.Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah!) (Deichkind)
  • 04.Ms. Fat Booty (Mos Def)
  • 05.Treasure (Bruno Mars)
  • 06.Superstition (Stevie Wonder)
  • 07.Be Mine (DJ Les Mashup) (Ofenbach Vs. Dubdogz)
  • 08.Sex On Fire (Kings Of Leon)
  • 09.Why Don't You Do It Right? (Julie London)
  • 10.Ghetto Superstar (Ol' Dirty Bastard)